Account

(engl. für "Konto"). Zugriffsberechtigung für Rechner oder Dienste. Zu einem Account gehören meist ein Benutzername (engl. "username") und ein Passwort, über die man sich als rechtmässiger Benutzer des Accounts ausweist. Über einen Account können auch die mit Serviceleistungen verbundenen Kosten abgerechnet werden.

Ad

Abkürzung für engl. "Advertisement", deutsch "Werbung". Im Internet sind damit i.d.R. Werbebanner gemeint.

AdImpression

Masseinheit der messbaren Werbemittelkontakte. Sie bezeichnen die Anzahl der von den Nutzern abgerufenen (‚requested’) Werbemittel vom AdServer. Die AdImpressions werden zumeist über Redirects (automatische Wiederaufrufe der Seite) erfasst. Als Werbemittel gelten hier nicht nur Banner, sondern auch andere Werbeformen.

AdClick

Masseinheit der aktiven Klicks auf ein Werbebanner oder einen Link, der zum Angebot eines Werbungtreibenden führt. Zentrales Erfolgskriterium von Kampagnen.

AdServer

Server, der Ads von Werbekunden verwaltet. Beim Aufruf einer Webseite durch einen Benutzer überträgt die Serversoftware automatisch die passenden Banner auf diese Seite. Für solche Bannerkampagnen kann festgelegt werden, welche Banner welchen Benutzern wie lange gezeigt werden sollen (->Targeting). Dies hat Auswirkung auf die Kosten. Neben diesen Funktionen liefern Adserver das Zahlenmaterial für die Überwachung und Erfolgskontrolle von Bannerkampagnen.

Affiliate Marketing

Partnerschaften zwischen (kommerziellen) Internetpräsenzen (Shops/e-commerce). Üblicherweise wird Werbefläche gegen Bezahlung zur Verfügung gestellt.

AffiliateOrder

Mittels eines Affiliates generierter Auftrag/Verkauf.

AGOF

Arbeitsgemeinschaft Online Forschung. Zusammenschluss der führenden Online-Vermarkter in Deutschland mit dem Ziel, durch standardisierte Reichweitenerfassung sowie umfassenden Daten rund um die Online-Nutzung die vertretenen Werbeträger zu transparenten und planbaren Partnern für Werbekunden und Mediaagenturen zu machen.

Automatisches Gebotsmanagement

Englisch: Automated Bid Management. Programme, die die Gebote für Keywords automatisch anpassen und kontrollieren und somit das rechnerisch wirtschaftlichste Verhältnis der Anzeigen auf Paid Listings ermöglichen.

Banner

Typische Werbeformate bzw. Anzeigen im oder neben dem redaktionellen Inhalt einer Webseite. Banner bestehen meist aus animierten Grafiken mit standardisierten Abmessungen. Banner enthalten i.d.R. einen Hyperlink, über den man mit einem Klick (AdClick) zum entsprechenden Angebot des -> Advertisers gelangt.

Brand Keyword

Markeneigenes proprietäres Suchwort in einer Suchmaschine.

Brand Order

Mittels eines Band Keywords in einer Suchmaschine generierter Auftrag/Verkauf.

Bruttoreichweite

Summe der einzelnen Reichweiten (AdImpressions) mehrerer Werbeträger. In der Zahl für die Bruttoreichweite sind auch die auf Grund von Überschneidungen mehrfach erfassten Personen enthalten, im Gegensatz zur Nettoreichweite.

Click Popularity

Ein Mass für die Bedeutung eines Links oder einer Werbeform, das sich aus der Häufigkeit ableitet, wie oft der Link in der Trefferliste eines Suchergebnisses angeklickt wurde. Die zu Grunde liegende Vorstellung ist, dass häufiger angeklickte Websites wohl relevanter für die Anfrage sind, als die weniger oft angeklickten. Neben der reinen Häufigkeit kann auch die Verweildauer auf den angeklickten Sites in die Bewertung einfliessen.

Click Through Rate (CTR)

beschreibt das Verhältnis der gesamten AdImpressions eines Banners oder Links zur Anzahl der Clicks auf das Banner oder den Link. CTR wird in Affiliate Programmen und in der Werbung als Mass für die Effizienz einer Kampagne bzw. einzelner Platzierungen genutzt.

Cloaking

Als Cloaking bezeichnet man das Vorgehen von Website-Betreibern, Suchmaschinen eine andere Seite zu präsentieren als anderen Besuchern, um ihre Indizierung und das Ranking in Suchmaschinen zu verbessern. Diese Vorgehensweise wird inzwischen von den meisten Suchmaschinenbetreibern als Manipulation angesehen und sanktioniert. Die meisten Suchmaschinen enthalten entsprechende Vorschriften in ihren Nutzungsbedingungen, in der Regel werden die entdeckten Seiten dauerhaft aus dem Index entfernt und so für den Seitenbetreiber das Gegenteil dessen erreicht, was erreicht werden sollte.

Conversion Rate

Umsetzungsfaktor von Besuchern zu Käufern: Anteil der Besucher einer Webseite, die eine Order getätigt haben. Man spricht von Conversion Rate als Prozentsatz an allen Besuchern bzw. Interessenten, die auf die Werbeform oder den Link geklickt haben, die auch zu Käufern wurden.

Cookie

Cookies sind kleine TextDateien, die vom WebServer auf der Festplatte des Besuchers abgelegt werden. Sie beinhalten oft Informationen über Besuchsdauer und besuchte Seiten oder Einstellungen und Eingaben des Besuchers. Mit ihrer Hilfe kann ein Besucher beim nächsten Mal wie ein Bekannter begrüsst werden. Cookies lassen sich jedoch auch dazu gebrauchen, Profile der Besucher zu erstellen. Die meisten Browser bieten Optionen zum Einschränken oder deaktivieren von Cookies an. Manche Websites erlauben jedoch ohne Cookies keinen Zutritt.

Cost per Click (CPC)

Abrechnung bzw. Preis je AdClick

Cost per Lead (CPL) / Cost per Action (CPA)

Kosten pro durch einen Seitenbesucher ausgelöste Aktion. (siehe Lead)

Cost per Order (CPO)

Abrechnung bzw. Preis pro Kauf oder Transaktion. Im Imkehrschluß kann man mittels der Schaltungskosten einer Anzeige z.B. bei Google (nach CPC) und der Conversion Rate den CPO berechnen.

Cost per Mille (CPM)

Abrechnung bzw. Preis je 1000 AdImpressions (vgl. dt. TKP)

Creative

Art und Aussehen einer graphischen Werbeanzeige, um die Werbebotschaft zu transportieren. Bei Display-Advertising ist damit die statische oder animierte Grafik sowie das gewählte Format und Design gemeint, bei Search der Werbetext einer Anzeige.

Deep Link

(engl. für "Tiefen-Verlinkung"). Bezieht sich auf das direkte Verlinken in ein tiefer gelegene Unterseite oder einer anderen Site, wobei die oberen Navigations- und Werbe-Ebenen der verlinkten Site übersprungen werden. Dem Besucher entgehen so die auf den darüberliegenden Ebenen verfügbaren Informationen; der verlinkten Site entgehen zumindest Page Views bzw. AdImpressions. Während einzelne "deep links" rechtlich unproblematisch sind, steht dies bei massiver Verlinkung in Frage. Im Zweifelsfalle sollte das Einverständnis der verlinkten Site eingeholt werden.

Deep Promotion

Gleichzeitige Anmeldung von mehreren Unterseiten einer Website bei einem Suchdienst.

Delisting

Das Löschen einer Seite aus dem Datenbestand eines Suchdienstes, beispielsweise weil die Seite nicht länger existiert oder wegen Missbrauchs.

DeNIC

Deutscher Ableger der für die Vergabe neuer Domains zuständigen Organisation InterNIC.

Domain

Internetadresse. Der Name, unter der eine Website gefunden wird, zum Beispiel mediafoyer.de oder google.de oder ebay.de. Anhand der Endungen, .com, .org etc. werden die InternetServer verschiedenen Ländern (.de = Deutschland) oder Klassen (.com = Company/Commercial; .org = Organisation; net = Network etc.) zugeordnet.

Domain-Indizierung

(engl. "theme based indexing") ist der Vorgang zur Einordnung in den Relevanz-Rank einer Seite. Zur Bewertung wird jedoch nicht eine einzelne WebPage, sondern die ganze WebSite mit ihren verschiedenen Inhalten herangezogen. Dazu werden alle Seiten unter der Domain analysiert und versucht, ein Schwerpunkthema zu bestimmen, für das die Site besonders relevant ist. Genutzt wird diesen Verfahren inzwischen von allen größeren Suchmaschinen, obwohl die sich daraus ergebende Problematik für multi-thematische WebSites bekannt ist.

eCommerce

meint die Automatisierung von Geschäftsprozessen (insbesondere Abverkauf) über Unternehmensgrenzen hinweg auf Grundlage von Internettechnologien. Gleichzeitig eröffnen sich durch den unmittelbaren, weltweiten Kundenkontakt neue Möglichkeiten für Marketing und Kundenpflege.

Email-Marketing

bedeutet als neuer Zweig des Direkt-Marketings die elektronische Ansprache von Bestandskunden und neuen Zielgruppen mithilfe von Email-Versand. Email-Adressen jedoch ohne Einwilligung der Adressaten anzuschreiben, verstößt gegen geltendes Recht.

eShop

Online Shop mit der Möglichkeit, Waren oder Dienstleistungen direkt über das Internet zu beziehen. Je nach Definition gilt ein Online Shop nur dann als eShop,wenn nicht nur Bestellung, sondern auch die Bezahlung per Internet möglich sind.

Feeds

Auch Trusted Feeds. Feeds sind Schnittstellen, über die Websitebetreiber bspw. ihre Produktdatenbanken in die Suchdienste, insbesondere in Preis-Suchmaschinen, einpflegen können.

FooterLink

sind Links die unten am Fuß der Seiten stehen.

Google Adsense

Google Adsense ist eine von diesem Suchmaschinenanbieter eingeführte Werbemöglichkeit des Online-Marketing, welche in der Lage ist, (durch Indizierung) thematisch zu Seiteninhalten der angeschlossenen Websites (‚Publisher’) passende Anzeigen im Text- oder Bildformat der Werbekunden (‚Advertiser’) auf der Publisher-Site einzublenden. Die Klicks der Besucher auf die so eingeblendeten Werbe-Einblendungen werden dem Publisher auf einem AdsenseKonto vergütet.

Google Adwords

Das Anzeigen-Programm dieser Suchmaschine platziert frei formulierbare Text-Anzeigen von kurzem Umfang neben oder über dem eigentlichen Suchergebnis von hierzu definierten Keywords (oder Kombinationen von Wörtern). Auch die Adwords werden nach Klick abgerechnet. Der Preis für eine Anzeigeneinblendung auf den vorderen Seiten wird anhand der Nachfrage durch die Advertiser errechnet (‚Reise’ oder ‚Lebensversicherung’ ist entsprechend teuer, ‚Grottenolm’ vergleichsweise günstig zu haben)

Google Analytics

ist ein kostenloser Dienst, welcher der Analyse von Zugriffen auf Webseiten dient. Wie bei anderen Webanalyse- oder Webcontrolling-Diensten bietet Google Analytics zahlreiche statistische Auswertungen.

Hits

Anzahl der Dateizugriffe auf einen WebServer (alle HTMLSeiten, Grafiken, Applets usw. zusammen und daher nicht sehr aussagekräftig). Die härtere Währung ist die Angabe in Visits und PageViews. Die von führenden Internet-Vermarktern ins Leben gerufene Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung AGOF misst die Reichweite einer Website inzwischen in -> Unique Usern.

Impression

= Sichtkontakt. Beschreibt die Häufigkeit, wie oft eine Webpage (PageImpression), oder ein Banner (AdImpression), aufgerufen und eingeblendet wird. Jeder Besucher verursacht also mehrere PageImpressions, d.h. PIs stellen die Bruttoreichweite einer Website dar.

Inbound Link

Eingehender Link. Ein Link der von einer externen Website auf die eigener Website verweist.

Kampagne

Eine zeitlich beschränkte Vereinbarung über eine zielgerichtete Werbeaktion. Diese ist im Hinblick auf Dauer, Inhalt, Format, Umfang, Zielgruppe etc. genau spezifiziert.

Keyword

Bezeichnet Schlüsselwörter, die zur Auslieferung einer Kampagne in der Suchmaschine führen.

Landing-Page

Ist jene Webseite, auf die nach einem Klick verlinkt wird, der auf ein Suchmaschinenergebnis, Creative, Banner oder Email-Hyperlink getätigt wurde.

Lead

bezeichnet eine zu definierende Aktion, die durch Besucher einer Seite bewerkstelligt wird, aber noch keine konkrete Bestellung (Order) darstellt. Im Regelfall handelt es sich um die Angabe von Personendaten (EMail- oder postalische Adressen, weitere Angaben) per Formular, bspw. um weitere offline-Informationen zu bestellen, eine Registrierung als Mitglied, einen Eintrag in den Email-Verteiler o.ä. Mit dem ‚qualifizierten Lead’, d.h. verifizierten Daten qualifizierter Interessenten, kann der Advertiser weitere Kommunikationsmaßnahmen durchführen. Klassischerweise dienen Gewinnspiele zur ‚Lead-Generierung’ in größerem Umfang.

Logfile

Logfiles sind automatisch erstellte Dateien, die jede Aktion eines WebServers protokollieren. Festgehalten werden beispielsweise Art und Zeitpunkt abgerufener Dateien, die IP Adresse der Besucher, die vor dem Seitenaufruf zuletzt besuchte Seite etc. Logfiles sind damit die Basis für eine Bewertung und Optimierung einer Website in Bezug auf Effizienz und Nutzerverhalten.

Merchant

Programmbetreiber/Werbungtreibender/Advertiser im Affiliate Marketing.

Mobile Marketing

Bezeichnet die Werbung direkt auf ein Mobiltelefon. Nach einer anfänglichen und rechtlich fragwürdigen Spam-Problematik durch ungewollte SMS erfährt dieser Kommunikationskanal durch neue Generationen Internet-fähiger mobiler Endgeräte (Smart Phones) mit deutlich größeren Displays eine neue Bedeutung für das Marketing.

Natural Listings

Auch Organic Listings, organische Ergebnisse, reguläre Suchergebnisse. Im Gegensatz zu den Paid Listings (s. Google Adwords) kann der Websitebetreiber hier nicht durch ein Gebot die Positionierung seines Links in den Suchergebnissen beeinflussen. Diese Ergebnisse sind im Idealfall durch einen komplexen Algorithmus so nach Relevanz sortiert, dass die Seiten, die einer Suchanfrage am meisten entsprechen, an den ersten Stellen verlinkt sind. Durch den geschickten Einsatz bestimmter Maβnahmen unter Berücksichtigung der Algorithmus-Kriteren können Websites jedoch indirekt in den Ergebnislisten besser positioniert werden (-> SEO).

Nettoreichweite

Anzahl der Personen, die mindestens einen Kontakt mit dem Werbeträger hatten. Jede Person wird im Ausweisungszeitraum nur einmal gezählt.

Offpage Optimierung

bezeichnet jene Maßnahmen zur Suchmaschinen-Optimierung, die außerhalb der Seiten des Internetauftrittes getroffen werden (z.B. externe auf die Seite verweisende Links).

Onpage Optimierung

sind Veränderungen an der Struktur oder den Inhalten von Webseiten mit dem Ziel, eine bessere Suchmaschinen-Position zu erreichen.

Order

Jeder im Online-Shop durchgeführter und rechtlich bindender Bestellvorgang. Dies kann ein Kauf, aber auch eine kostenpflichtige Registrierung sein.

Outbound Link

Link von der eigenen Webseite auf die eines anderen Anbieters (s. Inbound Link)

Page Rank

Eine von Google entwickelte Kategorisierung aller indizierten Websites nach „Wichtigkeit“, „Beliebtheit“ oder übergeordneter „Relevanz“ (s. Domain-Indizierung) für den Suchenden. Anhand eines Algorithmus mit 500 Millionen Variablen und über 3 Milliarden Begriffen analysiert Google die Relevanz einer Website jenseits des eingegebenen Keywords. Wichtige, qualitativ hochwertige Websites sollen so höher eingestuft und demnach in den Ergebnissen an einer vorderen Position aufgeführt werden. Zudem hat eine Website mit hohem Page Rank als Inbound Link ein gröβeres Gewicht und somit gröβeren Einfluss auf die Bewertung anderer Seiten. Die Algorithmen für ein Top-Ranking in den Suchdiensten sind das bestgehütete Geheimnis im Internet und ändern sich dementsprechend häufig.

Paid Listing

Bezahlte Links, Sponsored Links. Anzeigen-Einblendungen neben oder über den Suchergebnisseiten (s. Google AdWords). Die Anzeigen sind je nach Suchdienst mehr oder weniger deutlich von den Natural Listings abgehoben. Die Anzeigen können inhaltlich frei gestaltet werden, bisher jedoch nur als reiner Text mit Überschrift und Link. Auf Partnerseiten bietet Google inzwischen grafische Lösungen an, hier verschmelzen Paid Listings mit Banner-Werbung. Die Anzeigen werden für bestimmte Keywords gebucht, die Gebotshöhe entscheidet über die Positionierung der Anzeige.

Paid Submission

(engl. für "gebührenpflichtige Anmeldung"). Paid Submission steht für die gebührenpflichtige Anmeldung einer Website bei Suchdiensten, meist Verzeichnissen.

Pay per Click

(engl. für "Bezahlung per Klick"). Kosten entstehen nicht für die blosse Werbeeinblendung, sondern erst für eine nachweisbare Reaktion den Klick des Empfängers, s. CPC

Pay per View

(engl. für "Bezahlung pro Einblendung"). Häufiges Verfahren bei Bannerwerbung. Die Kosten für die Werbeeinblendungen richten sich Sichtkontakten, s. CPM

Preis-Suchmaschine

Eine spezielle Form des Suchdienstes, die sich auf Produkt- und Preisvergleiche spezialisiert hat. Beispiele sind www.geizhals.de www.froogle.de oder www.guenstiger.de. Um die umfangreiche Produktdatenbank stets aktuell halten und Preisänderungen sofort realisieren zu können, nutzen PreisSuchmaschinen -> Feeds.

Revisit

Wiederholter Visit eines Besuchers, der mehr als einmal die Webseiten desselben Anbieters angeklickt hat.

Robot

Robots, auch Spider oder Crawler genannt, sind auf einem Suchserver laufende Programme, die im Internet Informationen für die Datenbasis (Index) einer Suchmaschine sammeln. Dabei hangeln sie sich selbständig entlang der Hyperlinks von Dokument zu Dokument. Die gesammelten Informationen werden automatisch in Bezug auf mögliche Suchbegriffe bewertet und eingeordnet. Meldet man eine Webseite bei einer Suchmaschine an, so entspricht dies der Aufforderung an den jeweiligen Robot, diese Seite zu besuchen und die dort bereitgestellten Informationen zu indizieren.

ROI

Return On Investment, stellt eine Renditekennzahl für die Gesamtkapitalrentabilität dar. Der ROI erlaubt es, sowohl die Rendite investierten Kapitals zu bestimmen, als auch die Rückflussdauer. Generell errechnet er sich als Quotient aus dem Periodengewinn und Kapitaleinsatz. Für den Advertiser stellt der ROI den Umsatz dar, der einer bestimmten Kampagne mit definiertem Budget zugeordnet werden kann.

SEM

Search Engine Marketing, Suchmaschinen-Marketing. Marketingaktivitäten, die in Zusammenhang mit Suchdiensten stehen. Die Besonderheit hier ist die Zielgruppengenauigkeit und die hohe Aufnahmebereitschaft der Zielgruppe für die passende Werbung.

SEO

Search Engine Optimisation, Suchmaschinen-Optimierung. Jede Modifikation oder Kreation von Code oder Inhalten, die darauf zielen, das Ranking in den Ergebnisseiten der Suchdienste bei den Natural Listings zu verbessern.

Session

Besuchs- oder Verweildauer, d.h. die Zeit, die ein Besucher insgesamt auf einer Website verbringt. Eine hohe Verweildauer wird u.a. als Qualitätsmerkmal einer Site angesehen.

String

Als Such-String wird der gesamte Suchbefehl inklusive aller Wörter, Wortkombinationen und Verknüpfungen bezeichnet.

Toter Link

(engl. dead link). Ein Hyperlink der nicht länger zu einer Webseite führt, beispielsweise, weil sich die Adresse geändert hat oder die Seite gelöscht wurde. Tote Links werden von den Suchdiensten automatisch aus ihrem Bestand gelöscht, doch dies kann mitunter dauern. Darum finden sich unter den Ergebnissen einer Suche leider immer wieder auch tote Links.

Tracking

(engl. verfolgen / i.d.F. Nutzerverfolgung). Aufzeichnung der Userbewegungen im Netz: Welche Seiten einer Domain hat der User besucht, wann und über welche Links kam ein Besucher auf die Website. Diese Quellenanalyse, ob ein Besucher von einer Suchmaschine, einem Banner oder einer anderen Websites kam, ist für das Online-Marketing von Bedeutung. Bestimmte Besuchergruppen können so spezifisch empfangen werden. Kommt ein Besucher von einer Suchmaschine, werden bspw. auch die verwendeten Suchbegriffe mit übergeben. So lässt sich ersehen, wie man gefunden wurde. Mit Hilfe von Tracking-Technologien (-> Google Analytics) wird ein bedarfs- und bedürfnisorientiertes Online-Marketing möglich.

Traffic

ist der „Verkehr“, den Besucher einer Website durch den Abruf verschiedener Dateien und Bilder etc. erzeugen. Je mehr User eine Seite besuchen, desto höher der Traffic. Unter ‚qualifiziertem’ Traffic versteht man die Art von Besuchern, die mittels SEM nicht zufällig oder durch falsch interpretierte Werbelinks oder zufällig auf die Seite geleitet wurden, sondern die sich durch aktive Suche nach korrelierenden Themen als interessiert qualifiziert haben. Von qualifiziertem Traffic erwartet man höhere Conversions als von „normalem“ Traffic.

Unique Authenticated Visitor

Anzahl von individuellen Internetnutzern. Der Unterschied zu den Unique Usern besteht darin, dass ein Besucher, der eine Webseite zweimal in einer bestimmten Zeiteinheit von zwei unterschiedlichen Computer besucht, als zwei Unique User, aber nur ein Unique Authenticated Visitor gezählt wird. Der UAV kann allerdings nur über geloggte Besuche ermittelt werden.

Unique User

der "einzelne Nutzer". Der Terminus drückt aus, wie viele Personen in einem bestimmten Zeitraum Sichtkontakt mit einem Werbeträger bzw. einzelnen Belegungseinheiten hatten. Der Unique User ist die Grundlage für die Berechnung von Reichweiten und Strukturen der bei der -> AGOF gelisteten Online-Werbeträger.

Unique Visitors

Anzahl an Besuchern, die mittels einer cookiebasierten Methode über einen definierten Zeitraum ermittelt wird. Die Zahl der ”einzelnen Nutzer“ wird auf Grundlage der Unique Cookies geschätzt. Dabei müssen die Mehrfachnutzung von Browsern durch verschiedene Individuen, die Nutzung von mehreren Browsern durch gleiche Individuen sowie die Existenz nicht identifizierter Individuen durch Löschen von Cookies berücksichtigt werden.

User

Website-Besucher

View Time

Die Zeit, die ein (potentieller) Werbeträger für Besucher sichtbar ist. Je länger die Sichtbarkeit, desto höher sind die Chancen für eine Werbung, bewusst wahrgenommen zu werden. Die Gesamtheit aller Views ergibt die -> Session.

Weitere Begriffsdefinitionen finden Sie unter www.onlinemarketinglexikon.info.